www.jolieville.ch
Der isländische Künstler und Musiker Ragnar Kjartansson ist seit jeher ein grosser Musikfan. Am Donnerstag, den 17. Januar kommt er mit ausgewählten Stücken aus seiner breit gefächerten Musiksammlung nach Zürich. Zusammen mit dem österreichischen Musiker, Kurator und Autor Edek Bartz wird sich Kjartansson über seine Passion unterhalten und seine musikalischen Vorlieben präsentieren. Man darf auf einen unterhaltsamen Abend mit unerwarteten Songs und musikalischen Entdeckungen gespannt sein! Auch Kjartanssons Kunst wird bei diesem Künstlergespräch natürlich nicht zu kurz kommen. Schliesslich spielt die Musik wie bei den meisten Performance- und Videoarbeiten von Kjartansson auch bei der Ausstellung «The Visitors», die noch bis 27. Januar 2013 im Migros Museum für Gegenwartskunst zu sehen ist, eine entscheidende Rolle.Do 17.01. 19.00 Uhr (in englischer Sprache), Eintritt frei.
http://www.migrosmuseum.ch
Das vom Migros-Kulturprozent unterstütze Internationale Lyrikfestival in Basel zeichnet sich dadurch aus, dass Basler Lyrikerinnen und Lyriker Gäste aus dem In- und Ausland einladen, deren Werke vorstellen und auf diese Weise Einblick in das aktuelle Lyrikschaffen bieten. Ein Highlight des Festivals ist jeweils die Verleihung des Basler Lyrikpreises, der 2013 an die Schweizer Dichterin Elisabeth Wandeler-Deck geht. Aus England wird der bekannte Avantgardepoet Tom Raworth anreisen. Seit Mitte der 60er-Jahre hat er über 40 Bücher veröffentlicht und bewiesen, dass avantgardistische Lyrik nicht immer anstrengend sein muss. Gespannt darf man auch auf die allerersten lyrischen Gehversuche einiger Basler Gymischüler sein: Vier Tage lang haben sie im Rahmen eines Workshops mit dem Basler Rapper Black Tiger geschrieben, diskutiert und performt. Das Ergebnis werden sie zum Festivalauftakt am Freitag präsentieren. Das Migros-Kulturprozent unterstützt im Rahmen seiner Lyrikförderung seit 2006 überregional wichtige und innovative Lyrik-Veranstaltungen in der Deutschschweiz. Seit 2010 erhalten auch Lyrikprojekte in der Westschweiz Förderbeiträge.Das 10. Internationale Lyrikfestival Basel findet vom 25. bis 27. Januar 2013 statt. Der Basler Lyrikpreis wird am Sonntag, 27. Januar 2013, um 11 Uhr im Literaturhaus Basel verliehen.
10. Internationales Lyrikfestival Basel
Die Klubschule Migros ist immer darum bemüht, neue, originelle Kurse anzubieten. In einer Kooperation mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) (vgl. «Eine Win-win-Situation») sind nun fünf neue Angebote entstanden. Die Studierenden der ZHdK erhielten dabei die Möglichkeit, Kurse zu Trendthemen zu entwickeln, diese zu vermarkten und direkt als Kursleitende in die Erwachsenenbildung einzusteigen. Das aktuelle Motto folgt dem Recycling-Trend und lautet: Alte Techniken/Materialien führen zu neuen Kreationen. Dazu haben die Studierenden fünf Kurse entwickelt, die nun an den Klubschulen angeboten werden: Objekte mit Kunststoff, Maschenobjekte neu gestrickt, Objekte aus Materialverbindungen, Scherben inspirieren und Neues aus alten Spitzen.
www.klubschule.ch
Mehr als 30 Jahre nach dem Tod von Frank Martin (1890–1974) ist eine unbekannte Partitur des Genfer Komponisten entdeckt worden. Der Westschweizer Flötist Emmanuel Pahud (Bild) spielt das Stück nun auf der dritten Tournee der Migros-Kulturprozent-Classics der Saison 2012/2013, vom 12. bis 16. Januar 2013, mit dem Orchestre de la Suisse Romande OSR unter der Leitung von Charles Dutoit in Basel, St. Gallen, Zürich und Genf. Pahud wird ausserdem Mozarts Konzert Nr. 2 in D-Dur interpretieren. Umrahmt werden die beiden Stücke von der Ouvertüre «Le Corsaire» von Berlioz und Mussorgskis «Bilder einer Ausstellung».
www.migros-kulturprozent-classics.ch
Nachdem die Wiedereröffnung im Löwenbräukunst-Areal erfolgreich vonstattengegangen ist, hat das Migros Museum für Gegenwartskunst nun sein Programm für das kommende Jahr präsentiert. Vier Einzelausstellungen stehen auf dem Programm, den Auftakt macht Stephen G. Rhodes. «The Law of The Unknown Neighbor» (9. Februar bis 21. April) wird die erste Schweizer Einzelausstellung des amerikanischen Installationskünstlers sein. Eine weitere Schweizer Premiere ist «Letʼs Make the Water Turn Black» (Bild) von Geoffrey Farmer (4. Mai bis 18. August). Der Kanadier vereint in seinen Kollektionen Aspekte der bildenden Kunst mit Literatur, Musik, Politik, Geschichte und Soziologie. Carey Young, 1970 in Sambia geboren und heute in London wohnhaft, wird vom 31. August bis zum 10. November frühere Arbeiten sowie eine gross angelegte neue Serie zeigen, welche sie eigens für die Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst entwirft. Die brasilianische Künstlerin Laura Lima lotet in ihren Werken die Grenzen der Wahrnehmung aus; die ihr gewidmete Ausstellung läuft vom 23. November 2013 bis zum 19. Januar 2014.
Zudem werden kommendes Jahr vier Sammlungspräsentationen zu sehen sein. Ausserdem gehen Teile der Sammlung wieder auf Reisen – dieses Mal nach Genf ins Musée Rath.
Das komplette Programm für 2013
New York, Miami, Brisbane und Gold Coast – in diesen Städten befinden sich die vier neuen Partnerschulen des Sprachreiseunternehmens Eurocentres. In der Rennert-Schule in Miami können Englischkenntnisse nur zwei Häuserblocks vom Strand entfernt aufgefrischt werden. Die New Yorker Schulzimmer befinden sich an der eleganten East Side in Midtown Manhattan und bieten einen Blick auf die Skyline. Die Browns-Schule in Gold Coast (Australien) liegt ebenfalls nur einen Steinwurf von der 57 Kilometer langen Küste entfernt, während Brisbane mit seinen Museen und Kunstgalerien punktet. Eurocentres unterrichtet seit über 60 Jahren Fremdsprachen an mehr als 30 Standorten. Pro Jahr nehmen rund 13 000 Personen an den Kursen teil. Angefangen hat alles 1948: Der Schweizer Erhard Waespi eröffnet die erste Sprachschule in Bournemouth, danach eine weitere in Lausanne. Sein Ziel: Sprachen lernen soll Spass machen, eine bereichernde Erfahrung sein und gleichzeitig das Bewusstsein und Verständnis der Kulturen untereinander stärken. Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler ist fasziniert von dieser Idee. 1959 übernimmt der Verband der Migros-Kooperativen die beiden Schulen und gründet drei weitere (Florenz, Barcelona, Köln). Ein Jahr später wird die Stiftung unter dem Namen Eurocentres gegründet.
www.eurocentres.com
Weitere Top-Acts haben ihren Auftritt am m4music, dem Popmusik-Festival des Migros-Kulturprozent, bestätigt. Irgendwo zwischen Techno, Euro House und 2Step ist die Musik von Totally Enormous Extinct Dinosaurs (Bild), dem Top-Act aus Grossbritannien, anzusiedeln. Seine Landsleute von Delphics werden am m4music ihr neues Album «Collection» präsentieren. Mit von der Partie sind zudem der Beatbox- und Loopmeister aller Klassen Beardyman sowie die isländischen Electro-Pop-Charmebolzen von FM Belfast. Die Schweizerin Steff La Cheffe bestreitet das erste Konzert ihrer neuen Tour am Festival m4music. Ebenfalls auftreten werden Stay+ (UK) und Schlachthofbronx (DE).
Die 16. Ausgabe von m4music findet vom 21. bis 23. März 2013 in Zürich und Lausanne statt. Ab sofort sind Earlybird-Zweitages-Pässe für die Konzerte in Zürich zum Preis von CHF 75 statt CHF 89 erhältlich.
www.m4music.ch
www.unterpinguinen.com
Zum sechsten Mal vergibt das Migros-Kulturprozent Werkbeiträge in der digitalen Kultur. Die fünfköpfige Jury hat unter den 23 eingereichten Projekten drei ausgewählt, die mit insgesamt 45 000 Franken gefördert werden. 22 000 Franken gehen an «Human_Cargo» der Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo, im Bild) aus Zürich. Hier wird das Schicksal eines afrikanischen Flüchtlings zu einem Projekt auf einer Crowdfunding-Plattform. Die Mediengruppe Bitnik hat bereits in der Vergangenheit neue Medien genutzt, um aktuelle gesellschaftliche Fragen zu thematisieren. «Omnimorph» von Corinne Germann, Fabienne Meyer, Shlomit Avishai und Zoé Kilchenmann, das Kindern und Jugendlichen die Animationstechnik anhand einer einfachen Stopmotion-Apparatur zugänglich macht, wird mit 15 000 Franken gefördert. 8 000 Franken gehen an «Kindle'voke Ghost Writers» von Traumawien aus St. Gallen. Bei diesem Projekt stehen Web-Texte im Mittelpunkt: Dabei werden Kommentare von YouTube-Usern als eBooks für den Kindle publiziert.
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